Aktuelles
Protest gegen Reduzierung und Änderungen Busverkehr der NVG von und nach Friedrichsthal
12. Januar 2023
Wir wurden aktuell von vielen Betroffenen aus Friedrichsthal auf folgenden Sachverhalt angesprochen: Die Neunkircher Verkehrsgesellschaft (NVG) hat kurz vor Weihnachten eine Änderung ihrer Fahrpläne zum 1.1.23 vorgenommen und dabei die Fahrten von und nach Friedrichsthal massiv reduziert und die Fahrzeiten drastisch geändert. Als Folge müssten z.B die Schulkinder im besonders betroffenen Ostschacht eine 3/4 Stunde früher auf den Bus und ab dem frühen Morgen fahren dort bis zum späten Abend auch keine Buse mehr, so dass auf den öffentlichen Busnahverkehr angewiesene Personen, z.B. Senioren ohne Fahrmöglichkeit tagsüber mit dem Bus weder zum Arzt oder zur Apotheke oder zum Einkaufen in die Stadt fahren können.
Deswegen herrscht in den betroffenen Stadtteilen von Friedrichsthal derzeit großer Unmut über die NVG. Vor allem im Ostschacht-Gebiet sollen schon Unterschriften von 100 Einwohnern gegen die Fahrplanänderungen für Friedrichsthal gesammelt worden sein.
Im Interesse der betroffenen Einwohner von Friedrichsthal haben wir als CDU-Fraktion im Friedrichsthaler Stadtrat die NVG mit der nachstehenden Mail angeschrieben und aufgefordert, das Problem zu lösen und wieder zum alten Fahrplan zurück zu kehren oder sonst für angemessene Verbindungen über den ganzen Tag hinweg zu sorgen. Nötigenfalls werden wir auch eine entsprechende Resolution in den Stadtrat einbringen und auch den Friedrichsthaler Bürgermeister aufrufen, sich für die Betroffenen einzusetzen.
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Geschäftsführer Koch!
Wir wenden uns hiermit als CDU-Fraktion im Stadtrat von Friedrichsthal an Sie im Interesse der von den negativen Folgen Ihrer Fahrplanänderungen betroffenen Einwohner von Friedrichsthal:
Wir wurden von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern auf folgenden Sachverhalt angesprochen, der derzeit für massiven Unmut bei den Betroffenen sorgt:
Zum 1.1.23 haben Sie u.a. für Ihre Linien, die Personen von und nach Friedrichsthal befördern, den Fahrplan – zum Teil massiv – geändert. Die Änderungen sind erst am 20.12.22 auf Ihrer Homepage veröffentlicht und damit vielen Betroffenen erst bekannt geworden als sie schon in Kraft getreten waren.
Ihre An- und Abfahrten von bzw. nach Friedrichsthal sind im neuen Fahrplan zum Teil extrem ausgedünnt bzw. von den Zeiten her verlegt worden. Besonders betroffen sind vor allem die Linie 309 bzw. die Bewohner des Ostschachts. Morgens fährt z.B. der Bus, der die Schulkinder bislang nach Neunkirchen transportiert hat, schon eine 3/4 Stunde früher ab als bislang und zwar unzumutbar früh (Ankunft und Abfahrt Ostschachtsiedlung 6.44 h). Danach fahren nur nur noch zwei Buse zu deutlich früheren Zeiten als bisher, die kaum brauchbar sind, nach ca 8.44 h findet bis abends 20.44 h kein Busverkehr mehr von Ihnen an den Werktagen von und nach Friedrichsthal statt.
Was ist den ganzen Tag über ? Dies ist kein angemessener öffentlicher Personennahverkehr: Viele ältere Mitmenschen können so tagsüber weder per Bus zum Einkauf in die Stadt noch zum Arzt noch zur Apotheke fahren.
Wir bitten Sie deshalb, die Änderungen zu überprüfen und möglichst zu den alten Verbindungen zurück zu kehren und eine für die Schulkinder und Senioren angemessene und zumutbare Lösung zu finden.
Wie wir hören sollen auf dem Ostschacht schon Unterschriftensammlungen gegen Ihre Änderungen und Reduzierungen der Verbindungen von und nach Friedrichsthal im Gange sein, die bereits innerhalb kürzester Zeit 100 Unterschriften gesammelt haben sollen.
Für eine Rücksprache stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, für eine schnelle Stellungnahme und Lösung des Problems wären wir Ihnen im Interesse der betroffenen Einwohner von Friedrichsthal dankbar!
Mit freundlichen Grüßen
Die CDU-Fraktion im Stadtrat von Friedrichsthal
Für die Fraktion:
In Vertretung
Daniel Jung
Vorsitzender der CDU-Fraktion im Stadtrat von Friedrichsthal
Infoveranstaltung am 29.09.22 um 18.30 h in Friedrichsthal zur neuen Grundsteuer
18. August 2022
Terminankündigung:
Der CDU-Stadtverband Friedrichsthal bietet in Kooperation mit der CDU-Stadtratsfraktion und mit der Stadt Friedrichsthal, die den Veranstaltungsraum mietfrei zur Verfügung stellt, für interessierte Bürger/Bürgerinnen eine kostenlose Infoveranstaltung zur neuen Grundsteueran: Referent ist der CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat von Friedrichsthal, Rechtsanwalt Daniel Jung, Fachanwalt für Steuerrecht. Der Titel seines Vortrags lautet „Die neue Grundsteuer kommt – was muss ich tun ?“ RA. Jung erklärt, was bis wann und wie zu machen ist. Anhand des amtlichen Steuerformulars wird erläutert, was wo einzutragen ist, wo man die notwendigen Informationen herbekommt und welche Bedeutung bzw. Auswirkungen die abgefragten Daten für die Steuerhöhe haben. Jede/r Teilnehmer/in bekommt ein kostenloses Skript mit weiterführenden Informationen, auch zur Berechnung der Grundsteuer. Die Infoveranstaltung findet am Donnerstag, dem 29. September 2022, um 18.30 Uhr im Festsaal im Rathaus Friedrichsthal statt. Aufgrund derbegrenzten Platzsaal ist die Teilnehmeranzahl beschränkt und eine vorherige Anmeldung erforderlich. Anmeldungen bitte telefonisch unter 06897/777 8013 (AB) oder per E-Mail an radanjung@gmail.com.
Ein Nachruf – CDU Friedrichsthal trauert um Helmut Donnevert
22. Mai 2022
Die CDU Friedrichsthal trauert mit der Familie des Verstorbenen um ihr Mitglied Helmut Donnevert, der dem Stadt- und Ortsverband der Partei 50 Jahre lang angehörte.
Die Nachricht, dass Helmut Donnevert unmittelbar vor seinem 78. Geburtstag nach kurzer, schwerer Krankheit am 14. Mai 2022 verstorben ist, macht uns traurig und fassungslos.
Helmut Donnevert hat sich in seiner jahrzehntelangen aktiven Mitgliedschaft in den verschiedensten Funktionen ehrenamtlich in der CDU und überparteilich für unsere Stadt engagiert und verdient gemacht.
Von 1979 bis 2014 war er neben seinem Beruf als Lehrer und auch im Ruhestand für die CDU als stets sachkundiges Mitglied im Friedrichsthaler Stadtrat tätig. Während der Amtszeiten von Wolfgang Grausam, Werner Cornelius und Rolf Schultheis vertrat Helmut Donnevert viele Jahre lang als 1. oder 2. Beigeordneter den jeweiligen Friedrichsthaler Bürgermeister bei zahllosen Terminen und Anlässen.
Über 20 Jahre lang gehörte er bis 2019 auch der Regionalversammlung des Regionalverbands Saarbrücken an, wo er vor allem die Schul- und Bildungspolitik mitgestaltete: Er hat an unzähligen wichtigen Entscheidungen in unserer und für unsere Stadt mitgewirkt.
Mehr als 45 Jahre sorgte der vielseitig interessierte und gebildete Paedagoge neben seinen kommunalpolitischen Ehrenaemtern als Leiter der Friedrichsthaler Volkshochschule auch für interessante, abwechslungsreiche Fortbildungsprogramme, organisierte Bildungsreisen, Theater- und Konzertbesuche, sang selbst kraeftig im Maennerchor und erforschte im Friedrichsthaler Geschichtsarbeitskreis die Historie unserer Stadt, ihrer Einwohner und Vereine mit. In der Narrenzunft Katholischer Vereine (NKV) Friedrichsthal, die ihn zum Ehrensenator machte, betätigte er sich karnevalistisch. Und in den Vorstaenden des Friedrichsthaler Schwimmvereins und des Foerdervereins der Friedrichsthaler Bäder setzte sich der begeisterte Schwimmer für den Wassersport und die Friedrichsthaler Bäder, im Beirat der Stiftung für den Friedrichsthaler Rechtsschutzsaal ein.
Sein außergewöhnliches kommunalpolitisches und gesellschaftliches ehrenamtliches Engagement wurde geschätzt und u. a. durch die Verleihung der Freiherr-vom-Stein-Medaille und im Jahr 2015 durch die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande an ihn durch Bundespräsident Gauck gewürdigt.
Seine freie Zeit verbrachte der mehrfache Vater und Großvater ausser mit seinen anderen Hobbies gerne mit seiner Familie z. B. beim Kochen in geselliger Runde und bereiste mit seiner Frau Hedwig die ganze Welt.
Wir werden ihn mit seinem kritischen und klugen Rat, seiner praktischen Unterstützung, seiner aufmerksamen Art, seinem ironischen-trockenen Humor und seinem freundlichen Wesen sehr vermissen und ihn in guter Erinnerung behalten.
Seiner Frau, seinen Kindern und seiner ganzen Familie sprechen wir unser herzliches Beileid aus und wünschen ihnen viel Kraft für die Bewältigung des schmerzlichen Verlusts.
„Glueckliche Tage – Weine nicht, dass sie vorüber, lächele, dass sie gewesen!“
Für die Mitglieder und Vorstaende des CDU-Stadtverbands Friedrichsthal und der CDU-Ortsverbaende Friedrichsthal und Bildstock-Maybach sowie den CDU-Kreisverband Saarbrücken-Land:
Daniel Jung
Vorsitzender des CDU-StadtverbandsFriedrichsthal
Gregor Grauthoff
Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Friedrichsthal
Jacqueline Reimann-Jung
Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Bildstock-Maybach und der Frauen Union Friedrichsthal
Elsa Wainer
Vorsitzende der Jungen Union Friedrichsthal
Anja Wagner-Scheid
Vorsitzende des CDU-Kreisverbands Saarbrücken-Land
Ehrendes Andenken an Günter Walter
25. März 2022
Im letzten Jahr verstarb Günter Walter, der u.a. lange Wehrfuehrer der Friedrichsthaler Feuerwehr und jahrzehntelang Vorsitzender des Friedrichsthaler Schwimmvereins gewesen war. Günter Walter hat sich in seinen vielen Ehrenaemtern um das Gemeinwohl und die Stadt Friedrichsthal verdient gemacht. Vor allem hat er viel für den Schwimmsport bzw. den Schwimmunterricht, die Errichtung, Sanierung und den Erhalt des Friedrichsthaler Hallenbads geleistet. Sein ausserordentliches Engagement wurde zu seinen Lebzeiten u.a. durch die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes gewürdigt.
Die CDU-Fraktion im Stadtrat von Friedrichsthal hat nun auf Anregung ihres stellvertretenden Vorsitzenden Jochen Donnevert einen Antrag in den Stadtrat eingebracht, um ein ehrendes Andenken an den Verstorbenen zu schaffen: Nach dem CDU-Vorschlag soll der Platz neben dem Hallenbad künftig nach dem Verstorbenen „Günter Walter-Platz“ heissen.
Der Stadtrat von Friedrichsthal wird voraussichtlich in seiner nächsten Sitzung am 30. März über die Benennung des Platzes nach Gunter-Walter beraten und entscheiden.
Nach den Vorgesprächen von Fraktionsvize Jochen Donnevert und dem Fraktionsvorsitzenden Daniel Jung mit den Spitzen der anderen Fraktionen im Rat und dem Bürgermeister sieht es danach aus, dass der Vorschlag auf allgemeine Zustimmung im Rat stossen wird.
Resolutionsentwurf für Friedrichsthaler Stadtrat: CDU fordert versprochene Hilfe vom Bund für überschuldete Kommunen ein
25. März 2022
Die CDU-Fraktion im Stadtrat von Friedrichsthal hat die Verabschiedung einer Resolution im Friedrichsthaler Stadtrat angeregt und im Zusammenwirken mit der Stadtverwaltung einen Entwurf in den Rat eingebracht. Die Vorlage soll in der Stadtratssitzung am 30. März diskutiert und ggfs. verabschiedet werden.
Mit der Resolution soll vom Bund finanzielle Hilfe für die finanzschwachen und überschuldeten westdeutschen Kommunen im Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen eingefordert werden. Besonders betroffen von der Altschuldenlast ist auch die Stadt Friedrichsthal. Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Rat und Sprecher im Finanzausschuss, Daniel Jung: „Aufgrund der hohen Altschulden und der permanenten Lücke zwischen Einnahmen und unvermeidbaren Auskunften sind Kommunen wie Friedrichsthal fast kaum mehr in der Lage, ihre Aufgaben für die Bürger/innen und Unternehmen zu erfüllen und selbst die notwendigen Investitionen in die Zukunft und die Erhaltung und den Ausbau der Infrastruktur vor Ort (Strassen, Schulen, Kindergärten, schnelles Internet, Versammlungs- und Kulturstaetten etc.) zu leisten. Wir sind von Förderungen abhängig, können kaum die Eigenanteile stemmen oder nach einer Anschubfoerderung die laufenden Kosten bewältigen.“ Steigende Umlagen an den Regionalverband, Personal- und Baukosten, die Kosten für die Fluechtlingshilfe etc. verschärfen die Problematik. Jung weiter: „Das – selbst mit seinen Schulden kämpfende Saarland hat mit dem Saarland-Pakt die Tilgung der Altschulden der saarländischen Kommunen zur Hälfte übernommen und damit seinen Teil zur Entlastung gebracht. Aber von der anderen Hälfte und der stetigen Unterfinanzierung kommen wir unverschuldet aus eigener Kraft nicht weg. Hier ist der Bund gefordert, uns zu helfen! “ Jung erinnert daran, dass Olaf Scholz, der damalige Bundesfinanzminister und jetzige Bundeskanzler vor der letzten Bundestagswahl versprochen hat, den Pleitekommunen zu helfen.
“ Dieses Versprechen muss jetzt endlich eingelöst werden. Die Saarlaender/innen haben sich bei allen zu bewältigenden Krisen immer solidarisch gezeigt und es fliessen auch jetzt wieder große Geldsummen aus dem Bundeshaushalt. Nun muss auch uns solidarisch vom Bund geholfen werden! „, so Jung abschließend.
Nach den Vorgesprächen mit dem Bürgermeister und den anderen Fraktionen sieht es danach aus, dass die Forderung nach finanzieller Hilfe vom Bund und die Resolution im Rat von allen Parteien einhellig unterstützt wird.
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